Freitag, 4. November 2005

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mein depressionsindex ist gefallen. (wieso der im juli nur bei 12 war, ist mir im nachhinein etwas unklar, vielleicht hab ich da was falsch abgeschrieben)

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paris1

Inzwischen erschüttert die Gewalt nicht nur die Pariser Vorstädte, sondern auch die französische Politik. Frankreichs Ministerpräsident Dominique de Villepin hat die Familien der zwei Jugendlichen besucht, die ums Leben gekommen waren. Begleitet wurde er von Innenminister Nicolas Sarkozy, der zuvor die Krawalle eher noch angestachelt hatte. Der Liebhaber markiger Worte sagte angesichts der urbanen Gewalt in Clichy-sous-Bois: "Wir sind dafür da, dieses Krebsgeschwür auszumerzen, wir werden uns dieses Gesindels entledigen."

stern.de

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Aber nach Stoibers Rückzug nach München hat Ihre Reise ja auch eine gruppentherapeutische Dimension. Wie reagiert die Fraktion auf die Heimkehr Stoibers?

Es gibt sicher die eine oder andere Anmerkung. Aber ich muss Ihnen ehrlich sagen. Wir können dankbar sein. Die Barmherzigkeit eines bayerischen Papstes überdeckt vieles.

Thomas Zimmermann

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es braucht eine neue form

Dienstag, 1. November 2005

metaphysisches intermezzo

hrhrhr

(link)

das war der ekel, der war …

… im oktober.

supermarktkasse -:- schwebender po -:- lecker essen -:- blutwurst -:- küche -:- gedicht -:- kanzlerinnen-frage -:- achselhöhlensex -:- jeans-latzhose mit schlag -:- frage -:- honigtopf -:- kuss -:- vergangen -:- halloween candy (ein postsecret)

von zeiten

sein das heuten tag sein es ein scheißen tag
sein das gestern tag sein es gewesen ein scheißen tag ebenfalz
kommen das morgen tag sein es werden ein scheißen tag ebenfalz
und so es sein aufbauen sich der scheißen woch
und aus dem scheißen woch und dem scheißen woch
so es sein aufbauen sich der scheißen april
und es sein anhängen sich der scheißen mai
und es sein anhängen sich der scheißen juni scheißen juli august etten zetteren
so es sein aufbauen sich der scheißen jahr
und auf allen vieren der scheißen schalten jahr
und haben jeden der scheißen jahr darauf einen nummeron
neunzehnscheißhundertsiebenundsiebzigscheiß
scheißneunzehnhundertscheißachtundscheißsiebzigscheiß
so es sein aufbauen sich der scheißen leben
schrittenweizen hären von den den geburten
und sein es doch wahrlich zum tot-scheißen

ernst jandl


damit möchte ich heute die ernst-jandl-wochen beschließen. ich hoffe, sie hatten ebenso viel freude daran wie ich.

eine zugabe gibt es noch (ungefragt), mein absolutes jandl-lieblingsgedicht:

ottos mops (und einige andere zum anhören im real-format)

nicht besonders helle:

nasenpopel unter die schreibtischplatte schmieren, wenn diese aus glas ist.

Montag, 31. Oktober 2005

Paloma

paloma_picasso_im_blute

rauchen, rauchen, rauchen

und immer an den auswurf denken.

Sonntag, 30. Oktober 2005

visite

doktor ich nicht können aufhören scheißen
du mir geben mittel für aufhören scheißen

doktor ich nicht können aufhören sagen au au
du mir geben mittel für aufhören sagen au au

doktor ich nicht können aufhören in kopf reden
wenn wollen schlafen
du mir geben mittel für aufhören in kopf reden
und anfangen schlafen

doktor ich nicht können aufhören krepieren
du mir geben mittel für krepieren

ernst jandl

...

und immer schön auf lunge

dinge, die …

… auch mal getan werden müssen. daran denken, was ich in meinem leben eigentlich anstrebe.

Freitag, 28. Oktober 2005

supi-

don quichotte ausstellung in der dominikanerkirche!

dq1_450

http://www.osnabrueck.de/donquijote/index.html
http://www.osnabrueck.de/kunsthalle/9804.html

goldener oktobertag

2771

2779

2827 2835

2847 2869

2917

2919 2923

2957 2969

2995

3001 3013

3035

3045

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heute nacht hatte ich einen traum:

mit meiner schwester auf einer satanisten-messe. auf der gleichzeitig jemand erklärte (ähnlich peter lustig) wie man karrotten pflanzt. ich dachte noch so, das passt doch gar nicht hierher, geht alles viel zu durcheinander.

viele leute da, seltsame rituale. für eins davon hätte meine schwester (die irgendwie aber auch meine freundin war) eine klippe herunter springen müssen. und unten in einem fluss etwas umstellen (einen hebel?). dazu hätte sie nur eine ca. 5 m breite öffnung (eine art bretterverschlag über dem fluss) treffen müssen.

sie wollte aber nicht, fing an zu weinen, wurde wieder zurück über die brüstung gezogen (ein geländer vor dem abgrund). ich nahm sie in den arm, aber nicht um sie zu trösten. ich hätte sagen sollen, auch wenn du nicht springst, und das ganze ritual deswegen hier nicht klappt, hab ich dich lieb. aber ich sagte irgendetwas anderes belangloses.

ich verlor meine schwester dann im gewühl.

plötzlich dann so ein zustand, wie ich ihn öfter habe und der sehr unangenehm ist. man weiß, dass man träumt, dass man schläft, aber man kann nicht aufwachen. atemnot. habe plötzlich das gefühl, da ist jemand zur haustür reingekommen, licht geht an im flur, schritte. ich will unbedingt aufwachen. habe angst. stoße unartikulierte laute aus. immer lauter, bis ich plötzlich laut schreie. und ich bin wach.

...

venus

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daliegen
sich anscheißen
und gewaschen werden
und daliegen
sich anscheißen
und gewaschen werden
und daliegen
und sich anscheißen
und gewaschen werden
und daliegen
und die letzte ölung kriegen
und sich anscheißen
und gewaschen werden
und daliegen
daliegen
und in den himmel kommen

ernst jandl

mit dem rauchen aufhören

mit palmendieb



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Ekel!

– mein verblichenes Tagebuch

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Nur in einem Fall könnte es interessant sein, ein Tagebuch zu führen: und zwar, wenn (Sartre, Der Ekel)

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